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Sönke Tunn • 19. Februar 2021
Ich stelle mich auf YouTube
vor.
Zukünftig wird es auch Video-Blogs geben. Ich möchte dort gerne Themen wie Umweltschutz innerhalb der Betonbranche und auch Produktvorstellungen behandeln. Ich freue mich über Support und Anregungen.

Die präzise Einfärbung von Beton ist ein Prozess, der oft zwischen kreativem Anspruch und wirtschaftlicher Realität schwankt. Gemeinsam haben wir über Jahre hinweg intensiv daran gearbeitet, diesen Prozess technologisch auf den neuesten Stand zu bringen. Nach dieser umfangreichen Entwicklungsphase, die zuvor als Laptop Standalone Version fungierte, freuen wir uns jetzt, dass der offizielle Release der weltweit verfügbaren Cloud Lösung nun erfolgt ist und wir bereits zahlreiche Kunden auf der Plattform begrüßen durften.

Die Transformation der Betonindustrie hin zu nachhaltigeren Produktionsprozessen erfordert neue Denkansätze. Ein konzeptionell spannender Weg könnte die Integration dezentraler Pyrolyse-Technologie sein, um Härtekammern perspektivisch CO2-neutral zu betreiben und gleichzeitig die Baustoffqualität durch thermische Optimierung zu steigern. Das Prinzip der CO2-negativen Energieerzeugung Im Gegensatz zur klassischen Verbrennung von Biomasse wird bei der Pyrolyse-Technologie der Prozess aufgespalten. Dauerhafte Bindung: Ein Kilogramm dieser Kohle könnte laut aktuellen Erkenntnissen dauerhaft bis zu 3,6 kg CO2 für einige hundert Jahre binden. Klimabilanz: Bei einer Anlage mit einem Austrag von ca. 25 kg Kohle pro Stunde ließen sich bei 150 Betriebstagen pro Jahr theoretisch etwa 225 bis 260 Tonnen CO2 der Atmosphäre entziehen und in die eigene Wertschöpfungskette integrieren. Prozessintegration: Von der Kohle zum Zusatzstoff Die gewonnene Pflanzenkohle könnte möglicherweise direkt vor Ort weiterverarbeitet werden, um sie als Zusatzstoff im Beton zu erproben. Durch eine Feinmahlung und die Anbindung an eine automatisierte Pulverdosieranlage ließe sich dieser Stoffstrom in den Mischprozess in sehr geringen Mengen integrieren: Präzise Dosierung: Bei einem angenommenen Betrieb von 120 Mischungen pro Schicht ergäbe sich eine rechnerische Zugabemenge von lediglich ca. 3 kg pro Charge. Automatisierung: Solche Mengen könnten technisch über bestehende Wiegesysteme dem Kernbeton beigemischt werden, ähnlich wie es bereits bei Farbpigmenten praktiziert wird. Homogene Verteilung: Eine vorherige Mahlung könnte sicherstellen, dass sich die Kohle optimal im Betongefüge verteilt, ohne die Materialeigenschaften negativ zu beeinflussen.

Wien ist von meinem Standort aus eine klassische Autostrecke, doch die Realität sieht heute oft anders aus als in der Theorie. Staus, Baustellen und die permanente Konzentration für 16 bis 20 Stunden Fahrzeit sind Faktoren, die in kaum einer Kostenrechnung auftauchen, aber massiv an der Substanz zerren. Da ich im Einzugsgebiet von Heidelberg, Mannheim, Stuttgart und Frankfurt lebe, stehen mir hervorragende Anbindungen zur Verfügung. Der Einstieg in den Nachtzug markiert für mich den Moment, in dem die Arbeit nicht aufhört, sondern sich transformiert. Anstatt die Hände am Lenkrad zu haben, klappe ich das Notebook auf oder nutze die Zeit für strategische Gedanken. Das ist ein Luxus an Flexibilität, den mir kein Firmenwagen der Welt bieten kann. Für die gesamte Strecke hin und zurück habe ich gerade einmal 180 Euro bezahlt. Wenn ich das gegen die Kosten stelle, die mein Auto real verursacht, wird die Diskrepanz schnell deutlich. Wir reden hier nicht nur über den Dieselpreis, sondern über die reale Abnutzung, den Wertverlust pro Kilometer und die Versicherungsanteile. Mein Ziel ist es, meine jährliche Fahrleistung auf dem Asphalt auf unter 30.000 Kilometer zu drücken. Jeder Kilometer auf der Schiene schont die Umwelt, verlängert die Lebensdauer meines Fahrzeugs und senkt die Betriebskosten signifikant. Dazu kommt die Ersparnis bei den Hotelkosten: Der Zug ist mein Hotel auf Rädern. Ich steige abends ein, schlafe und wache morgens im Zentrum von Wien auf. Vor Ort in Wien war ich maximal flexibel. Ich habe mir für die gezielten Kundenbesuche ein Mietauto genommen, was völlig problemlos funktionierte. So konnte ich die Termine effizient abarbeiten, ohne die Ermüdung einer achtstündigen Hinfahrt in den Knochen zu haben. Ein weiterer Vorteil zeigte sich am Abend: Da mein Rückzug erst um 23 Uhr abfuhr, blieb nach den geschäftlichen Terminen noch Zeit für eine Tour durch die Stadt. Diese Zeitqualität hätte ich normalerweise damit verbracht, entnervt im Berufsverkehr aus der Stadt herauszufahren. Stattdessen genoss ich die Wiener Atmosphäre und stieg entspannt in meinen Waggon.

Die Welt der Betonsteinproduktion ist ständig in Bewegung, geprägt von der Suche nach Effizienz, Qualität und vor allem Nachhaltigkeit. Als technischer Berater, der täglich mit den Herausforderungen und Chancen dieser Branche zu tun hat, freue ich mich immer, Unternehmen zu beleuchten, die beides vereinen: tief verwurzelte Tradition und einen klaren Blick in die Zukunft. Ich hatte die große Freude, die Schollmayer Holz GmbH auf ihrem Weg bis zur Markteinführung ihrer neuen Produkte begleiten zu dürfen, und wünsche dem Unternehmen maximalen Erfolg bei diesem zukunftsweisenden Schritt. Heute sprechen wir über Schollmayer Holz aus Ginsheim-Gustavsburg, ein Familienunternehmen, das seit 1853 Kompetenz in der Holzverarbeitung beweist und nun den anspruchsvollen Markt der Unterlagsplatten für Betonsteinmaschinen erobert.

Der Begriff „Handelsvertreter“ löst bei vielen noch immer gemischte Gefühle aus. Oft schwingt das Bild des „Bauchladenverkäufers“ aus den 80ern mit, der von Tür zu Tür ging und eher auf schnellen Abschluss als auf nachhaltige Kundenbeziehung setzte. Doch dieses Bild ist längst überholt. Ich selbst, als technischer Berater, möchte klarstellen: Der moderne Handelsvertreter ist ein hochqualifizierter Partner und ein entscheidender Baustein für erfolgreiche Geschäfte. Ich bin ein überzeugter Befürworter dieses Berufsbildes, denn es birgt enormes Potenzial – sowohl für uns Vertreter als auch für die Unternehmen, die uns strategisch einbinden.

Heute möchte ich mit Ihnen über ein Thema sprechen, das in der Hektik des Produktionsalltags manchmal etwas untergeht, aber für die Effizienz, Qualität und zunehmend auch für die Umweltbilanz in Ihrem Betonsteinwerk wirklich zählt: die Unterlagsplatten. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die Wahl der richtigen Platte einen großen Unterschied machen kann. Lassen Sie uns also gemeinsam einen Blick darauf werfen, was Unterlagsplatten eigentlich sind und warum die Entscheidung für die passende Variante so wichtig ist – auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und der verbleibenden Werkslaufzeit. Was Unterlagsplatten leisten: Mehr als nur eine Ablage Im Herzen Ihres Betonsteinwerks dreht sich alles um einen kontinuierlichen Prozess. Direkt nach dem Formen der Betonsteine kommen die Unterlagsplatten ins Spiel. Sie dienen als temporäre Basis für die noch weichen Produkte. Auf diesen Platten durchlaufen die Steine die verschiedenen Produktionsschritte – von der Härtung über mögliche Waschprozesse bis hin zur Palettierung. Die Unterlagsplatte sorgt dabei für eine stabile und vor allem ebene Unterlage. Die verschiedenen Gesichter der Unterlagsplatte: Ein Überblick mit Blick auf die Nachhaltigkeit und Werkslaufzeit Im Laufe der Jahre haben sich unterschiedliche Materialien für Unterlagsplatten bewährt, jede mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen, die ich Ihnen gerne aus meiner Erfahrung heraus näherbringen möchte – diesmal auch mit einem Fokus auf die ökologischen Auswirkungen und die verbleibende Nutzungsdauer Ihres Werks: Weichholzplatten: Oft die Einstiegsvariante, die durch ihren günstigen Preis lockt. Meine Erfahrung: Ich habe oft gesehen, dass Weichholz unter starker Beanspruchung und Feuchtigkeit leidet. Es nimmt Wasser leicht auf, was besonders bei gewaschenen Produkten oder in feuchten Umgebungen zu Problemen mit der Formstabilität führen kann. Ein weiterer, oft unterschätzter Punkt ist das Verhalten in der Härtekammer. Weichholz neigt dazu, Feuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen, wenn es nicht ausreichend gesättigt ist. Das kann dazu führen, dass Ihre Befeuchtungsanlagen in den Härtekammern mehr Energie aufwenden müssen, um die gewünschte hohe Luftfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten. Diese zusätzlichen Kosten sind oft nicht direkt greifbar, können sich aber über die Zeit summieren. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit bietet Holz jedoch Vorteile, insbesondere wenn es aus regionaler und nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Es ist ein nachwachsender Rohstoff und bindet während seines Wachstums CO2. Die Lebensdauer ist in der Regel begrenzt. Schichtholzplatten: Eine stabilere Alternative zum reinen Weichholz, da mehrere Holzschichten verleimt werden. Meine Erfahrung: Schichtholz ist robuster gegenüber mechanischen Belastungen. Trotzdem beobachte ich, dass auch hier Feuchtigkeit, die an den Kanten eindringen kann, zu Quellungen und damit zu Unebenheiten führen kann. Die Nachhaltigkeitsaspekte sind ähnlich wie bei Weichholz zu bewerten, wobei der Energieaufwand für die Verleimung berücksichtigt werden muss. Polyurethan-beschichtete Holzplatten (Weich- und Schichtholz): Durch eine Beschichtung wird versucht, die Holzplatten widerstandsfähiger zu machen. Meine Erfahrung: Die PU-Schicht bietet einen guten Schutz gegen Feuchtigkeit und Waschwasser. Die Haltbarkeit hängt aber stark davon ab, wie intakt diese Schicht bleibt. Beschädigungen können die positiven Eigenschaften schnell zunichtemachen. Aus ökologischer Sicht kommt hier der zusätzliche Materialeinsatz für die Kunststoffbeschichtung hinzu, der in der Herstellung CO2 verursacht. Vollkunststoffplatten: Für mich oft die langfristig überzeugendste Lösung, aber auch mit Blick auf die Umwelt und die Werkslaufzeit zu bewerten. Meine Erfahrung: Hochwertige Kunststoffe sind wasserabweisend und widerstehen den im Beton üblichen Chemikalien sehr gut. Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit des Abschleifens zur Wiederherstellung der Ebenheit und zur Verlängerung der Lebensdauer. Auch in Bezug auf das Klima in Härtekammern sind sie in der Regel neutral. Beim Thema Nachhaltigkeit ist zu berücksichtigen, dass die Herstellung von Kunststoffen, auch wenn Recyclingmaterial eingesetzt wird, in der Regel CO2-Emissionen verursacht. Zudem kann das höhere Gewicht von Vollkunststoffplatten bei Transporten zu einem größeren CO2-Fußabdruck führen. Allerdings punkten sie durch ihre lange Lebensdauer und die Möglichkeit der Wiederaufbereitung oder des Recyclings am Ende ihres Lebenszyklus. Die Relation zur Werkslaufzeit: Ein wichtiger Kostenfaktor Ein Aspekt, der bei der Entscheidung für neue Unterlagsplatten oft eine entscheidende Rolle spielt, ist die verbleibende Nutzungsdauer Ihres Betonsteinwerks. Stellen Sie sich vor, Ihr Werk ist bereits 18 Jahre alt und eine größere Modernisierung steht in den nächsten Jahren möglicherweise nicht an. In einem solchen Fall sollten Sie die lange Lebensdauer von beispielsweise Vollkunststoffplatten oder hochwertig beschichteten Platten kritisch hinterfragen. Wenn die geplante Restlaufzeit Ihres Werks beispielsweise nur noch 5-7 Jahre beträgt, kann die Investition in Unterlagsplatten mit einer erwarteten Lebensdauer von 15 oder mehr Jahren wirtschaftlich weniger sinnvoll sein. Hier sollten Sie möglicherweise eher zu kostengünstigeren Optionen mit einer kürzeren, aber dennoch ausreichenden Lebensdauer greifen, die die verbleibende Betriebszeit Ihres Werks abdecken. Eine sorgfältige Abwägung zwischen der Plattenlebensdauer und der Werksperspektive ist entscheidend, um unnötige Investitionen zu vermeiden. Ein direkter Vergleich mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Werkslaufzeit:

Die Bauma 2025 in München war ein beeindruckendes Schaufenster der globalen Bauindustrie. Erfahren Sie mehr über die neuesten Trends, bahnbrechenden Innovationen im Bereich Betonstein und Fertigteile, den Fokus auf Nachhaltigkeit und die spürbar positive Stimmung, die Hoffnung für die Zukunft der Branche macht. Ein persönlicher Rückblick vom Stand der Finke GmbH und Kraft Curing Systems GmbH.




